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- Hackgutanlagen - Hackmax 100, 150, 190 - Kesselaufbau

HACKMAX SCHNITT100

Der Schnitt durch den Hackmax zeigt den Weg des Brennstoffs von der Zellenradschleuse A über die Stokerschnecke B zur Brennkammer C bis zur Entaschung D

  1. Sicherheitswärmetauscher

  2. Brennkammer-Temperaturfühler Die Werte des Brennkammer- Temperaturfühlers dienen zur Steuerung der Primärluftzufuhr und der Materialmenge.

  3. Wasserlöscheinrichtung

  4. Rückbrandsicherheit durch Zellenradschleuse

  5. Stokerschnecke

  6. Entaschungsschnecke für Brennkammerasche

  7. Entaschungsschnecke für Flugraumasche

  8. Lambda-Sonde und Abgastemperaturfühler Die Lambda-Sonde liefert den Restsauerstoffwert im Abgas an die Compatronic. Dadurch werden auch bei verschiedenen Brennstof- feigenschaften – z. B. von Fichte und Buche – die jeweils besten Verbrennungsparameter gewählt.

  9. Automatische Abreinigung der Wärmetauscherflächen (serienmäßig)

Der bewegte Stufenrost

Um optimale Emissionswerte zu erreichen, ist der Verbrennungsrost das entscheidende Bauteil. Es ist perfekt gelungen, die in Großfeuerungsanlagen bereits bestens bewährte Vorschubrost-Technik auch in Kleinfeuerungsanlagen einzusetzen. Die Stufenrost-Technik ermöglicht eine emissionsarme Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad – auch bei wechselnden Brennstoffeigenschaften.

Ausgezeichnete Verbrennungstechnik

Bei den Hackmax-Heizsystemen wird ab 100 kW Nenn- wärmeleistung ein bewegter und luftgekühlter Stufenrost im Feuerraum eingesetzt. Die Verbrennungsluft (Primärluft) wird unter dem Rost dem Brennstoff zugeführt. Diese Luftführung bewirkt einerseits eine gute Kühlung der Rostelemente, andererseits eine Vorwärmung der Verbrennungsluft, welche die Verbrennung positiv beeinflusst. Durch die stetige Bewegung der Rostelemente werden die Verbrennungsrückstände gezielt zu den Entaschungsschnecken gefördert und können so nicht im Verbrennungsraum verbleiben. Durch die geometrische Gestaltung der heißen Brennkammer wird eine sehr hohe Verweilzeit und Turbulenz der Verbrennungsgase erreicht.

STUFENROST
Das Material durchwandert auf dem Rost verschiedene Temperaturzonen. Dabei wird der Brennstoff getrocknet, entgast und schließlich verbrannt. Durch die stetige Bewegung der Rostelemente werden Verbrennungsrückstände aus dem Verbrennungsraum ausgesondert.

Hohe Brennstoffvielfalt
Im Leistungsbereich von 30 bis 190 kW können feuchte und aschenreiche Hackschnitzel, Späne, Pellets sowie Holzab- fälle verbrannt werden. Selbst bei erhöhtem Anteil von nicht brennbarem oder sehr feuchtem (bis zu 65% Holzfeuchte) Material, bleibt durch die Stufenrost-Technik die Leistung auf hohem Niveau.

Die Beschickung – sicher und energiesparend
Die Beschickung des Hackmax, die aus Zellenrad- schleuse und Stokerschnecke besteht, sorgt dafür, dass der Brennstoff kontinuierlich und sicher auf den Rost gefördert wird.

Die automatische Reversiereinrichtung beugt Schäden durch Fremdkörper vor, indem sie das Zellenrad bei be- stimmtem Widerstand bis zu dreimal zurück bewegt. Die Stokerschnecke versorgt die Hackmax-Anlage mit der Menge Brennstoff, die für eine optimale Verbrennung benötigt wird. Durch den direkten Brennstoffeintrag auf den Rost und die hochwertige Getriebeausführung wird so ein ruhiger Betrieb mit geringen Energiekosten erzielt.
zellrad1
zellrad2

Das Zellenrad entkoppelt die Verbrennung vom Brennstofflager und bietet so in Verbindung mit der Wasserlöscheinrichtung hohe Betriebssicherheit (IBS-Linz-geprüft). Das ist die bewährte und patentierte Rückbrandsicherheit des Hackmax.

Die patentierte Zellenrad- schleuse sorgt mit robuster Bauweise und vier Kammern für zuverlässigen Brennstofftransport. Geringe Reibungsflächen ermöglichen einen schonenden und energiesparenden Betrieb.